Vereinsgeschichte der GG Graz-Mariatrost

Am 19. Mai 1963 trafen sich Proponenten zur gründenden Hauptversammlung des Vereines „Gottscheer Gedenkstätte“ (GG) im Restaurant „Südbahnhof“ in Leoben. Es waren dies Alois Krauland, Alois Kresse, Prof. Josef Perz, Schuldirektor Heinrich Schemitsch, Johann Schemitsch und Kaplan Josef Seitz.

Auch aus Kärnten und der Steiermark waren viele Landsleute nach Leoben gekommen, der Saal war fast zu klein.

Alois Krauland eröffnete die Versammlung und begrüßte besonders den Präsidenten des Gottscheer Vereines Kitchener in Canada Josef Mausser mit Gattin und Pfarrer Josef Jaklitsch aus Donawitz . Er erläuterte die Ursachen, die die bevorstehenden Gründung des Vereines herbeiführten.

Man brachte einen Wahlvorschlag ein, der einstimmig angenommen wurde. Es wurde auch einstimmig beschlossen, auf einem noch zu erwerbenden Grund eine Gottscheer Gedenkstätte zu errichten und dafür eine Bausteinaktion durchzuführen.

Darüber hinaus einigte man sich auch, ein Mitteilungsblatt herauszubringen und es kostenlos an die Mitglieder des Vereines abzugeben. Erster Schriftleiter wurde der Schuldir. Fritz Högler.

Bei der Sitzung vom 15. August 1964 wurde beschlossen, ein Grundstück für die zu errichtende Gedenkstätte bei Mariatrost in Graz anzukaufen. Der Kaufvertrag für das 1137 m2 große Grundstück wurde am 20. August 1964 unterzeichnet. Tags darauf wurde das Grundstück besichtigt.

Kurz darauf wurde um die Baubewilligung angesucht und bereits am 31. Juli 1966 erfolgte die Grundsteinlegung der Gottscheer Gedenkstätte.

Bereits am 27. August 1967 wurde die feierliche Einweihung der Gedenkstätte vorgenommen. Über 2000 Besucher zählte man bei diesem Ereignis.

Im Kellergeschoß der Gedenkstätte befindet sich die „Gottscheer Stube“ , in der in Form eines Museums Gottscheer Kulturgüter ausgestellt sind.

Seit den 60er Jahren findet einmal im Jahr, am letzten Sonntag im Juli, die Gottscheer Wallfahrt zur Gedenkstätte statt.

Im Jahr 2018 hat diese Wallfahrt ohne Unterbrechung zum 51. Mal stattgefunden.

Quellenangaben:

Gottscheer Gedenkstätte Graz-Mariatrost